Montag, 7. August 2017

Chaoskitchen - Mango-Linsen-Samosas



Seit Wochen quält mich dieser unstillbare Hunger nach indischem Essen.
Mango-Lassi, exotische Currys- ich verzehre mich gerade zu nach spannend klingenden Gewürzen und Aromen !

Oder ist es vielmehr die Sehnsucht nach Abenteuern in fremden Ländern, die meine aufkeimende Lust auf Exotisches erklären lässt ? Denn meine Nase in Gewürzsäcke und in fremde Gassen anderer Kulturen stecken zu dürfen, ist dieser Traum aus 1001 Nächten in meinem Bett. Gedanklich sehe ich mich an goldenen Wunderlampen reiben und durch endlose Plantagen streifen.




Um mir wenigstens ein bisschen Fernwehfeeling nach Hause zu holen, habe ich mich guten Mutes an indischen Samosas diese Woche probiert.
Und was soll ich sagen ?
Es war ein Debakel erster Sahne.
Nichts funktionierte. 
Nichts, außer blankes Chaos.

Der Teig war zu weich, das Kind über und über mit Mehl bestreut und das Formen der Samosas glich mehr einem Schlachtfest als einer filigranen Angelegenheit.

Den Tränen nahe, habe ich einen erneuten Versuch gewagt, mehr Mehl als angegeben zum Teig zugefügt und das Formen der Samosas war daraufhin auch möglich. Gut, der Kuchenboden war über und über mit Linsen bedeckt, weil meine Tochter das leise Klirren der Linsen auf dem Boden entzückte, aber stören einen Maler ein paar Kleckse auf der Wand, wenn eh schon alles voll ist ? Siehste !


So kommt den Samosas jetzt doch noch die Ehre zugute, hier auf dem Blog posen zu dürfen. Gut, es sind nicht die allerschönsten Exemplare, aber ihr Innenleben überzeugt so sehr, dass sie es wirklich verdient haben!

Krempelt also die Ärmel hoch, stürzt euch in ein indisches Abenteuer und geht mit mir auf eine kleine , exotische Reise !



Mango-Linsen-Samosas
(12-14 Stück, Variante der Zeitschrift lecker)

Teig:

400 g Mehl

Salz

1 TL Kreuzkümmelsamen

1 TL Apfelessig


Füllung:

100 g rote Linsen

1 kleine Mango

1 dünne Stange Lauch 

1/2-1 TL Garam Masala

4 Stiele Koriander

Öl, zum Braten und Frittieren 

1 kleine Chilischote





200 g Schmand




1.)

Mehl, 1 TL Salz und Kreuzkümmel, 250 ml Wasser und Apfelessig mit den Knethaken des Rührers zu einem Teig verkneten .
Mit Folie in einer Schüssel bedeckt 20 Minuten ruhen lassen.

2.)

Linsen in kochendem Wasser 8 Minuten bissfest garen.
Mango schälen und in kleine Würfel schneiden, Lauch halbieren und in feine Ringe schneiden.

3.)

1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Lauch zusammen mit den Linsen und der gehackten Chilischote darin 3 Minuten garen.

Kleingewürfelte Mango sowie 2 Stiele gehackten Koriander sowie Garam Masala und Salz untermischen.

4.)

Teig in 7 Portionen teilen.
Nacheinander eine Portion Teig auf wenig Mehl zu einem Kreis von je 15 cm ausrollen.
Kreis mittig halbieren.

5.)

Halbkreise am Rand mit Wasser bepinseln und jeweils einen Esslöffel der Füllung auf eine Seite der Halbkreise geben ( also einen Esslöffel pro Halbkreis).
Die andere Seite so darüber klappen und an den Rändern festdrücken, dass kleine Dreiecke entstehen .

6.)

Öl in der Fritteuse oder in der Pfanne auf 180° erhitzen
( wenn an einem Holzlöffel kleine Blasen emporsteigen, ist die richtige Temperatur erreicht !).
Samosas nacheinander im heißen Fett ca. 4 Minuten goldgelb ausbacken, dabei einmal wenden.

7.)

Rest Koriander fein hacken und mit dem Schmand vermischen.
Nach Gusto mit Kreuzkümmel abschmecken und zu den warmen Samosas servieren .






Jetzt wünsche ich euch allen einen stressfreien, guten Start in eine neue Woche- lasst es leuchten !

Eure Sophia


1 Kommentar:

  1. Hmm lecker sieht das aus! Solche Samosas wollte ich auch schon mal längst zubereiten. Ganz so einfach scheint es ja nicht zu sein... ;) Ich finde jedenfalls, dass die köstlich aussehen! :D
    Viele Grüße, Yvonne

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